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Mitteilung 03/2008


 
Zahngesundheit bei Kindern und Jugendlichen soll verbessert werden

"Die Mundgesundheit von Kindern weiter zu steigern" so lautet das ehrgeizige Ziel der Vereinbarung, die zwischen den Zahnärzten Nordrheins und der AOK Rheinland beschlossen wurde.

Gesunde Zähne bei Kindern und Jugendlichen sollen bis ins hohe Alter gesund erhalten werden. Dazu werden von der Allgemeinen Ortskrankenkasse 2,5 Mio. Euro zur Verfügung gestellt, die in eine verstärkte Vorsorge investiert werden.

Als Meßwert wird der DMFT-Index heangezogen. Dieser bezeichnet die Anzahl der zerstörten, fehlenden und gefüllten Zähne. Er liegt bei ca. 1,0-0,7. Das heißt, Kinder haben im Durchschnitt einen Zahn, der nicht mehr gesund ist. Dabei gibt es natürlich viele Kinder die nur gesunde Zähne haben und einige, die mehrere erkrankte Zähne haben.

Der gesundheitliche Nutzen gesunder Zähne ist immens. Kinder und Jugendliche, die ihre Zähne bis ins Alter gesund erhalten, leben gesünder, haben weniger soziale Nachteile und dadurch auch einen berufliche Vorteile. Zähne gut - alles gut!

Die Aufklärung über eine gesunde Ernährung, die intensive Anleitung, wie Kinder sich die Zähne richtig putzen können, engmaschige und regelmäßige Kontrollen durch den Hauszahnarzt, damit Schäden an den Zähnen schon früh erkannt und sogar vermieden werden können, professionelle Zahnreinigungen in der Zahnarztpraxis und Fluoridierungsmaßnahmnen zur Härtung des Zahnschmelzes sind die Maßnahmen mit denen die Zahnärzte die Zahngesundheit verbesssern wollen.

Der DMFT-Index hat sich in den letzten Jahrzehnten laufend verbessert und daran soll auch in Zukunft weiter gearbeitet werden. Die finanzielle Förderung durch die AOK wird von den Zahnärzten sehr gelobt und unterstützt.

DMFT-Index
Der DMFT-Index beschreibt die Anzahl der Decayed, Missing, Filled, Teeth - angegriffenen, fehlenden, gefüllten Zähne: also die Anzahl der Zähne, die nicht mehr gesund sind. Haben Sie z.B. eine Füllung, eine Krone und an einem anderen Zahn ein Loch, so haben Sie einen Index von 3.

Je höher der Index desto schlechter ist die Zahngesundheit. Dieser Index ist international anerkannt und dient dem Gesundheitsvergleich verschiedener Bevölkerungen.

In der vom Arbeitskreis für Jugendzahnpflege (www.daj.de) ermittelten Daten fiel der Index bei zwölfjährigen Kindern innerhalb von zehn Jahren von 2,44 auf 0,98. Je älter das Kind, desto mehr Zähne sind naturgemäß erkrankt. So liegt der Wert bei den fünfzehnjährigen bei 2,05! Da Zahnerkrankungen durch Prophylaxe vermieden werden können soll dieser Wert weiter gesenkt werden.


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H. Ulrich Birkhoff
Zahnarzt
Lindenstr. 11
41515 Grevenbroich


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